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Tippy`s Tagebuch

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Ihre Geschichte:

.... ca. Mitte Mai 06 geboren, ist eine kleine „Zuckerschnute“. Sie wurde im Alter von ca. 4 Wochen in einer Lagerhalle gefunden, ihrer Retterin war sofort aufgefallen, dass die kleine Katze beim Laufen Probleme hatte. Der Tierarzt stellte dann fest, dass ihr an beiden Hinterläufen komplett die Ballen fehlten, dem Anschein nach wurden sie höchstwahrscheinlich in den ersten Lebenstagen von Ratten abgekaut.

Die Wunden sind soweit gut verheilt, daher beeinträchtigt die kleine Tippy ihre Behinderung kaum. Sie kann innerhalb ihrer Möglichkeiten rennen, toben und springen und ist ein äußerst fröhliches und temperamentvolles Katzenkind. Da Tippy aber an den Hinterläufen im Prinzip keine Pfoten hat, kann sie nicht so klettern wie andere Katzen, sie zieht sich mehr mit den Vorderpfoten hoch. Sie läuft hinten nur auf weniger als der halben normalen Fläche, und diese Belastung der verbliebenen Stumpen kann durchaus noch zu Problemen führen, denn sie ist ja noch lange nicht ausgewachsen.

Im Laufe der Monate hat sich an den Stellen zwar schon etwas Hornhaut gebildet, doch diese Behinderung stellt doch gewisse Ansprüche an die Wohnsituation, in der ein Leben für Tippy am besten zu bewältigen ist. Es ist deutlich zu erkennen, dass sie auf glatten Böden und auch Treppen erhebliche Probleme beim Laufen hat, daher sollte ihr neues Zuhause zum überwiegenden Teil mit Teppichboden ausgelegt sein.

Auch für Tippy haben wir liebe Menschen gefunden, die extra für sie die Stufen mit Teppich versehen haben, damit die Treppe im Hause kein Hindernis für die kleine Mieze darstellt

Hier berichten ihre Dosis in Tagebuch-Form über die Eingewöhnung im neuen Zuhause:

am Mittwoch 18.Oktober06 (Einzugs-Tag) blieb Tippy den ganzen Abend bei uns im Wohnzimmer. Manchmal ging sie kurz, entweder um ein paar Happen von ihrem Teller zu essen oder aufs Klöchen. Sie schlief im Wohnzimmer auf dem Sessel. Das Futter wurde fast ganz aufgegessen.

Donnerstag wurde ich kurz nach 6 Uhr wach und begrüßte Tippy – schwupp unter den Wohnzimmertisch, dann kam sie zu mir und ließ sich streicheln. Auf Rufen kam sie schnell angelaufen und machte sich über ihr Futter her. Danach strich sie mir um die Beine (Danke) und sah mich an. Ich streichelte das Köpfchen, das mir sehr entgegen kam. Dann spielte sie auf der Matte im Flur und jagte Schwänzchen. Ich ging wieder hinauf. Rufen von unten: Miau! Ich trug sie in die 1. Etage. Dort spielte sie schön, sah sich alles an und entdeckte auch die Katze im Spiegel.

Mittags stieg sie mir zum 1. Mal auf den Schoß. Sie schnurrt, wenn wir sie streicheln. Mittags trug ich sie wieder hinunter, setzte sie aber auf der drittletzten Stufe ab – zack hinunter. Nachmittags schön mit uns und auch allein gespielt. Abends auf ihrem Sessel gelegen und am Kissen genuckelt. Nachts wieder auf dem Sessel im Wohnzimmer geschlafen.

Freitag, 20.10.06 Unsere fröhliche Katze hat inzwischen die 3 Polstermöbel mit Seiten- und Rückenlehnen (zum flink darauf Wetzen) entdeckt und beim Kratzebaum beide Etagen bestiegen. Katzenkorb, Kissen und Phonowagen wurden in Besitz genommen. Der Sessel steht nah am Sideboard (ist bestiegen) und das 2er-Sofa nah an der Fensterbank (noch nicht bestiegen, aber abzusehen).

Die Treppe hat sie noch nicht unter die Pfötchen genommen, wir warten bis sie hinauf möchte. Wenn sie schnell rennt, insbesondere auf dem Küchenfußboden, setzt sie nicht alle 4 Pfötchen auf. In der Küche läuft sie auf 3 Beinen, oder sie rutscht mit den Hinterpfoten. Wenn sie langsamer ginge, könnte sie alle 4 Pfoten aufsetzen. Dies werden wir ihr beibringen müssen. Da sie jetzt nicht mehr 4 kleine, übermütige Gefährten hat, sondern 2 Rentner, wird sie manchmal wohl auch etwas langsamer gehen.

Der Appetit ist gut. Dose gestern Abend und heute morgen gleich aufgegessen. Das 1. Treffen gestern mit Tommy Simons (dem Nachbarkater) ist problemlos verlaufen. Heute morgen wurde sehr fröhlich gespielt, jetzt liegt sie auf ihrem Sessel. Wir haben gestaunt, wie viel Schwung und Lebensfreude in einem Tier mit dieser schlimmen Behinderung stecken kann.

Freitag 20.10. mittags: Tippy stieg auf die Fensterbank im Wohnzimmer und machte sich gleich über die 3 linken Pflanzen mit den langen Blättern her. 2 der Pflanzen nahm ich weg und setzte sie zum Weitertransport auf die Treppe. Die hohe Pflanze stutzte ich etwas und schnitt die tief hängenden Blätter ab. Tippy spielte auf der Fensterbank und sah hinaus. Dann ging sie über den Flur und sah die 2 Pflanzen auf der Treppe. Sie stieg auf die unterste Stufe und besah sie gründlich: links, rechts, vorne und hinten. Dann genauso mit den nächsten. Bei den Pflanzen hielt sie an und stellte fest, die kannte sie schon. Dann weiter bis zur 7. Stufe. Dort blieb sie sitzen und hielt Ausschau. Dann wieder hinunter bis zu den Pflanzen, mit denen gespielt, dann wieder nach unten.

Abends saß sie mit uns zusammen. Manchmal geht sie und kommt dann bald wieder, geht zu ihrem Futter oder aufs Klöchen. Diesmal nicht. Wir dachten, sie wäre hinaufgegangen. Wir suchten und fanden sie auf der untersten Stufe der Kellertreppe gemütlich sitzen. Sie ging dann in die Waschküche, danach kam sie ganz gelassen wieder hinauf. Am Samstagmorgen fand ich sie, wie sie auf der Kellertreppe spielte. Am Samstagabend rief ich sie, da kam sie die Treppe zur 1. Etage flott !!! heruntergelaufen. Also die Sache mit dem Treppensteigen ist jetzt bewältigt. Sie geht, wenn sie möchte, schon mal hinauf oder hinunter.

Samstag Abend waren unsere Nachbarn zum Essen bei uns. Sobald eine neue Tischdecke lag, lag ein Minilöwe zufrieden drauf! Sie war meist bei uns und spielte, auch mit unseren Nachbarn, und lag auch bei ihnen.

Samstag habe ich mich etwas hingelegt und Tippy mitgenommen. Sie betrachtete unsere Betten, sprang runter, sprang wieder drauf, spielte dann auf meinem Bett und schlief danach etwas. Als ich runter ging, kam sie schnell hinterher. Wenn wir im Wohnzimmer sitzen, liegt sie meist bei einem von uns auf unserem Sofa, auf dem Sessel nur noch, wenn sie müde ist.

Gestern, Sonntag, nahm ich sie mit in mein Bett. Sie tobte vergnügt, ging aber dann runter.

Heute morgen war Tippy auf dem niedrigen Schränkchen neben dem Katzenkorb (wir haben sie leider nicht hinaufspringen sehen). Sie holte sich eine Kastanie und spielte vergnügt damit. Klartext: sie kann jetzt auf die Höhe eines Stuhlsitzes springen.  Mit Tommy hat sie keine Probleme. Vor 2 Tagen standen sich beide an der geschlossenen Terrassentür gegenüber. Aber Tommy knurrt und verzieht sich schleunigst.

Gestern war Tommy im Wohnzimmer und aß. Tippy war auf dem Flur. Wir schoben uns vorsichtig durch die wenig geöffnete Tür. Wieselflink glitt Tippy an uns vorbei und wetzte auf Tommy zu. Wir schrieen „nein“. Tommy fauchte und entfloh. Tippy raste auf seinen halb leer gegessenen Teller zu und machte ihn leer. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Ein besonderes Kapitel ist das Essen. Tippys Appetit ist ganz vorzüglich. Sie ißt ihren Teller morgens und abends immer gleich leer. Liebe Frau Fabian, von den Tellern Ihrer Minis ist doch wohl öfter etwas übrig geblieben. Nach unserem Telefonat habe ich ihr eine Portion von unserem Putenfleisch zukommen lassen. Und seitdem füttern wir Brekkies und etwas Dosenfutter dazu. Wenn Tippy nur 2 Dosen à 100 g mit Katzenfutter bekommt, hat sie echt Hunger, zum mindesten erweckt sie den Eindruck.

Wir werden die Sache weiter sorgfältig beobachten und bemühen uns, den Futterbedarf auszutesten. Für Anregungen und Hinweise sind wir dankbar. Ich halte Sie weiter auf dem Laufenden. Wir haben sehr viel Freude an dem Kätzchen.
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04.November 06


bei uns gibt es Folgendes zu berichten:

1.Tommy

Montag und Dienstag war mein Mann nicht zu Hause, als Tommy kam. Ich wollte das Pulverfaß nicht gerade anzünden und habe daher beiden etwas zu essen gebracht und das Futter für Tommy hinausgestellt auf die Stufe der Terrasse und den Ausgang für Tippy (durch mich) versperrt. Tommy aß. Blitzschnell schob sich Tippys Köpfchen unter der Tür durch. Ich habe sie schnell zurückgeschoben und die Tür zugemacht. Beide Katzen aßen immer abwechselnd einen Happen und sahen sich dann an. Schnell waren beide Teller leer. Tommy ging. Gestern das Gleiche ohne Tippys Mitwirkung.

Heute kam Tommy, und Tippy war auf dem Flur. Wir gaben ihr etwas und machten die Wohnzimmertür zu. Tommy war nicht zu bewegen hereinzukommen. Dann kam er vorsichtig über die Schwelle. Tippy war inzwischen mit dem Essen fertig und piepte an der Tür. Darauf Tommy nichts wie hinaus - der gefährliche Panter war zuviel. Wir machten die Tür zu. Draußen aß Tommy. Tippy sah von innen zu. Wir wollen sie bei Gelegenheit zusammenbringen, mit aller Vorsicht.

Höhenflüge

Tippy kann jetzt auf den Gartentisch in unserem Wohnzimmer. Das geht so: hinter den Stuhl stellen, auf die Hinterpfötchen, die Vorderpfötchen in den Stuhl krallen, ein Schwung, und sie steht auf dem Stuhl. Der Rest ist einfach. Auf den Katzenkorb im Wohnzimmer: ein Schwung, und sie ist oben drin.

Gestern hatte ich sie in der Küche auf dem Arm, da entdeckte sie die Küchenstühle. Ich setzte sie auf einem Stuhl ab. Da entdeckte sie die Küchenbank. Dort lag sie lange und zufrieden. Sie entdeckte sofort den Katzensitzplatz auf der Fensterbank. Sie meinte aber, dies ginge noch nicht. Das Kochbuchregal unter dem Sitz habe ich mit einer Stufenfliese ausgestattet, für spätere Unternehmungen.

Als mein Mann nicht zu Hause war, ging das Telefon. Ich war in der 1. Etage und ging dort dran. Das Telefonat war etwas länger. Tippy kam hinauf, um zu sehen, was ich dort zu reden hatte. Dabei entdeckte sie in einem der kleinen Räume das Gästebett mit meiner Bügelwäsche. Zack war sie oben. Vom Schreibtisch meines Mannes aus stellte sie fest, dass dort ein Fenster mit Ausblick war. Obgleich ein direkter Zugang besteht, war sie noch nicht auf der Fensterbank.

Sie sehen, wir hatten Abenteuer und haben auch noch welche vor uns. Ich sage Ihnen: Wohin sie möchte, kommt sie auch.

Essen

Mit der halben Dose Katzenfutter zusätzlich ist die Menge gut dosiert. Sei hat jetzt nicht immer mehr solchen Hunger. Dazu bei Bedarf noch ein paar Brekkies. Das Essen wird aufgegessen. Tippy wiegt 2 ¼ Kilo, heute morgen festgestellt.

Tippy spielt gern mit uns, aber auch gern allein mit ihren Sachen. Wenn sie unseren Bestand inspiziert, findet sie auch öfter etwas für sich, und bringt sich das mit auf den Boden und spielt dann damit. Wenn etwas unter die Polstermöbel geraten ist, bringt sie es meist selbst wieder mit heraus. Sie sieht gern aus dem Fenster, vor der Terrassentür und auch von ihrem Liegeplatz auf der Fensterbank aus.

die letzte Woche war bei uns sehr angespannt, aber es gibt nun wieder eine Menge zu berichten.

Tippy spielt

Am liebsten im Wohnzimmer auf der Fensterbank, aber auch auf dem Boden und sonst. Sie kann sich jetzt etwas von den Pflanzen abzupfen, und sie kann zu ihrer Freude auch aus einem Blumentopf Tongranulat holen. Wenn etwas herunterfällt, springt sie über den Sitz des Sofas herunter, oder wenn es eilt, springt sie auf die Seitenlehre und dann direkt hinunter und dann auch über die Seitenlehne wieder hinauf. Sie kann auch vom Hocker bei ihrem Kratzbaum direkt auf den nächsten Stuhl springen, von Mitte zu Mitte 1,25 m, Luftlinie ohne Untersatz: 0,85 m; dies klappt täglich. Auf normale Tischhöhe geht es mit dem Doppelsprung: Sprung auf Stuhl, sofort weiter auf den Tisch – da ist sie. Sie spielt am liebsten mit uns, aber auch sehr schön allein.

 

Zum Tierarzt

Am Dienstag fiel uns auf, dass Tippys rechtes Auge etwas zugekniffen war. Wir dachten erst, sie hätte ein Haar drin. Wir beobachteten sie. Mittwoch ist keine Sprechstunde. Daher gingen wir am Donnerstag, 26.10., zur Sprechstunde Dr. Stieger, der sich freute, uns mit Patientin wieder zu sehen. Er freute sich, dass sie sich so willig behandeln ließ – das war er bei unseren Katzen Pia und Minou nicht gewöhnt gewesen. Wir bekamen Medizin und Augensalbe und sollten in 12 Tagen wiederkommen. Die Medizin ins Futter ist überhaupt kein Problem, sie kommt in die 1. Futterhälfte und ist in Sekunden verschlungen. Bei der Verabreichung der Augensalbe werden wir beide tätig und geben uns alle Mühe. Diese Aktion ist sehr unbeliebt. Aber: hinterher gibt es immer ein Tassenportiönchen Milch, wie im Café, und darauf ist Tippy scharf, das nimmt sie zu gern. Jetzt sieht sie wieder normal aus.

Tippy und der Hauskreis

Am gleichen Tag war abends unser Hauskreis, der 1mal im Monat stattfindet, dazu kommen 8 Personen. Wir machten uns rechtzeitig Gedanken, wie wir es halten sollten. Ergebnis: Tippy mit Futter, Klöchen, Spielzeug und Kissen in unser Schlafzimmer bringen, damit sie nicht bei der Begrüßung in Panik aus der Haustür laufen kann. Als alle gekommen waren, wurde Tippy hinuntergetragen und vorgestellt. Sie wollte unten bleiben. Ich ließ sie im Flur bei ihrer Fellmaus. Nach etwa 4 Minuten betrat Tippy das Wohnzimmer. Sie machte eine Runde, zunächst hinter den Polstermöbeln entlang, dann um die Stühle am nächsten Tisch – das sah man an den lächelnden Gesichtern, die nach unten sahen. Zum Schluss strich sie mir um die Beine. Die 1. Runde dauerte 10 Minuten. Sie machte sich sofort zur 2. Runde auf. Da konnte ich lange warten. Nach einer Stunde hatte Tippy die Hälfte hinter sich. Bei der zweiten Hälfte hatte sie angenehmen Aufenthalt: ein Mitglied der Runde nahm Tippys Schnur und bewegte sie, und man sah sie sich danach recken und spielen. Dann ging sie zur Terrassentür (die muss bei uns seit vielen Jahren immer etwas hochgezogen bleiben, damit die Katze ausgucken kann) und jagte nach Insekten, die außen an die Scheibe flogen. Schließlich wurde sie müde, legte sich auf den Boden und legte ihr Köpfchen auf die Nackenrolle, mit der wir die Tür feststellen, und schlief.  

Besuch für Tippy

Am Sonntag, 29.10., waren wir morgens fort. Als wir wiederkamen, stellten wir fest, dass Tippy sich etwas zurückhaltend benahm, und dass auf der Fensterbank im Wohnzimmer Katzenkot war. Außen auf der Fensterbank lagen immer Stöcke zum Festbinden von Pflanzen, die waren alle heruntergefallen. Tippy hat keinerlei Probleme bei der Benutzung ihrer Klos, daher vermuteten wir, dass ein anderes Tier auf die Fensterbank gekommen war und sie erschreckt hatte. Unser Verdacht fiel auf eine Katze aus der Umgebung, die ein Rabauke ist. Fensterbank usw. wurden gereinigt, was Tippy kontrollierte. Tippys Schwanz hatte es auch nötig. Das machten wir so: sie bekam etwas zu essen, und während sie vorne aß, konnte hinten die Reinigungsaktion in aller Ruhe vor sich gehen; wir waren überrascht, wie gut das funktionierte. Leider wissen wir nicht, wer nun bei ihr war – Tommy war es nicht.

Hinaus …

Weil das Wetter so schön war, nahmen wir Tippy am Nachmittag an das Katzengeschirr und öffneten die Terrassentür. Sie genoss die frische Luft – erst vom Teppichboden aus, dann von der Stufe außen aus --- und schließlich von der Terrasse aus. Sie spielte mit einem Zweig. Tommy kam über den Zaun. Die beiden saßen sich aus etwa 3 m Entfernung gegenüber. Dann bekamen sie etwas zu essen und aßen ihre Teller leer. Tommy lief etwas herum und ging dann wieder. Als wir wieder drinnen waren, kam er wieder und schnupperte dort, wo Tippy gesessen hatte.

… und entdeckt … zwar nicht Amerika …

aber unseren Garten. Am Montag, 30.10., wollte mein Mann das Laub auf der Terrasse entfernen. Tippy war gern bereit, mitzugehen. Erst wieder lange Besichtigung von der Stufe, dann aber zack hinaus – gleich fast bis ans Ende. Dort tauchte dann der Rabauke auf, und sie betrachteten sich lange. Schließlich gingen wir zurück, und unterwegs entdeckte Tippy, dass Gras im Freien viel besser schmeckt als Katzengras. Sie war an diesem Tag etwa 1 Std. draußen. Die Außentreppe zum Keller (Beton) machte ihr keine Probleme. Sie kann gut auf Erde laufen und tut es gern. Sie war gerne im Garten.

10.November 2006

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seit dem letzten Bericht ist hier einiges los gewesen.

Tierarzt: Wir waren nach 12 Tagen wieder dort, und Tippy wurde als geheilt entlassen.

Tommy und der große starke Tiger

Zu unserem Kätzchen Minou habe ich oft gesagt: „Pass auf, mit Tommy ist nicht gut Kirschen essen, drüben ist wieder ein neues Geschwisterchen angekommen, Tommy ist traurig“.

Jetzt ist dieses für Tommy Fürchterliche bei uns passiert. So lange wir Minou hatten, kam er immer. Auch wenn sie in der Tür lag, drängte er sich hinein. Auch dann, wenn sie knurrte wie ein Bernhardiner!  (Sie hatte für Tommy ein besonderes, beachtliches Knurren).Wenn er Tippy sieht, ist er nicht zu bewegen, hereinzukommen. Wenn Tippy ihn sieht, läuft sie zur Terrassentür. Tommy sieht  nur Luft.  3 Tage kam er überhaupt nicht. Seit gestern kommt er wieder, isst aber nur auf der Terrassenschwelle und wenn die Tür geschlossen ist.

Dafür kommt Shirley, der Rabauke / die Rabaukin oft. Shirley springt außen auf die Fensterbank und geht darauf auf und ab. Tippy knurrt zierlich. Dann geht Shirley wieder. Shirley wirkt friedlich.

Hinaus bei dem Wetter?

Seit dem letzten Bericht haben wir Tippy öfter den Ausgang angeboten. Sie wollte nicht. Gestern ließ sie sich die Terrassentür öffnen. Es war ja nun kühler. Sie saß meist auf dem Teppichboden, zeitweise auch auf der Außenstufe, und ließ die Geräusche und Gerüche auf sich wirken. Auch heute musste die Tür geöffnet werden. Heute saß sie meist auf der Außenstufe, schnupperte an beiden Mauern und auf der Stufe, und genoss die Eindrücke. Wie es genug war, sprang sie innen auf die Fensterbank.

Tippy spielt

Tippys Spielzimmer hat sich erweitert: inzwischen wurde das Sofa an der Fensterbank integriert. Es steht jetzt näher an der Fensterbank, weil sich auch das Spieltempo erhöht hat. Tippy spielt am liebsten mit: trockenen Pflanzenteilen, Tongranulat und dem Schnürsenkel. Fast jeden Tag verläuft das Spiel etwas anders. Nicht nur die Sachen hin und her bewegen oder runter werfen, und ich hebe sie wieder auf. Zum Beispiel: ins Mäulchen nehmen, damit auf die Rückenlehne Sofa, Sprung mit Salto auf die Sitzfläche, weiterspielen; oder: zwischen fester Rückenlehne und losem Rückenkissen Spielzeug runterlassen, mit Vorderpfötchen und Köpfchen hinabtauchen, arbeiten bis nur noch das Hinterteil rausguckt, das Polster senkt sich, und Tippy sucht ihr Spielzeug und spielt hinter dem Polster damit weiter. Manchmal tobt sie rundum über sämtliche Rückenlehnen.

Unser Katzengras musste ersetzt werden. Ich fand keins und fragte in der Gärtnerei. Mir wurde gesagt, sie hätten keins, ich könnte aber auch Zyperngras nehmen. Über diese prächtige Palme war Tippy sehr entzückt. Sie tobte glücklich damit herum. Als ich später wieder ins Wohnzimmer kam, rannte sie mit entgegen, kehrte um und rannte auf die Palme zu und tobte glücklich darum herum, als wollte sie sagen: „danke für dies schöne Spielzeug“.

Tippys Revier hat sich vergrößert

In der vorigen Woche fiel uns auf, dass Tippy öfter in den Keller ging und dort spielte, aber nie nach oben. Daraufhin haben wir sie mitgenommen, wenn wir oben zu tun hatten. Offensichtlich hatte sie nicht gewusst, dass auch dieser Bereich zu ihrem Revier gehört. Sie blieb bei uns, so lange wir in der 1. Etage oder im Dachgeschoß waren, und kam auch kurz nach uns wieder herunter. Jetzt geht sie auch öfter hinauf. Sie schläft noch im Erdgeschoß. Aber morgens kommt sie immer in unser Schlafzimmer, und wir spielen zusammen in den Betten. Sie beteiligt sich jetzt mit Vergnügen an häuslichen Verrichtungen, wie z.B. Blumengießen, Aufräumen, Betten beziehen (dauert mindestens 5mal so lange wie allein, ist aber sehr amüsant).

Sonst…

Wenn wir nach Hause kommen, empfängt uns Tippy jetzt immer an der Haustür. Von innen sieht das so aus: ich spielte mit Tippy im Flur. Plötzlich hörte sie auf zu spielen und spitzte die Ohren. Sie wurde aufmerksamer. Sie rannte zur Haustür. Im dem Moment schloss mein Mann von außen auf.

Wenn wir Tippy und Tommy an der Scheibe zusammen sehen, kommt Tippy uns winzig vor. Aber sonst: Tippy wächst – so wie es uns vorkommt zusehends. Möge ihre Kinderzeit noch lange dauern.

20.November 06

hast du was, genieße das

das tut Tippy in ihrem Revier. Sie hat das Haus mit Freude überprüft und viele schöne Liegeplätze und viel zum Entdecken gefunden. Sie liegt öfter in Ecken unter der Heizung auf dem Teppichboden und schläft in der 1. Etage. Wir haben: Tippy suchen, wenn sie mal länger weg ist oder wenn wir weggehen wollen, weil wir wissen wollen, dass sie nicht womöglich irgendwo eingesperrt ist. Wir haben die meisten Liegeplätze von Tippy gefunden, aber noch nicht alle. Aber wenn wir suchen, kommt sie, um zu sehen, was wir treiben. Sie geht oft mit uns.

Mit den Treppen kommt sie problemlos zurecht. Sie sitzt oft auf der Treppe, spielt auch gerne dort. Wenn wir in den Keller gehen, spielt sie vom Erdgeschoß aus mit uns. Sie kann die Treppen flott hinauf- und hinunterlaufen. Liebe Frau Fabian, die Sache mit den Teppichfliesen war eine sehr gute Idee von Ihnen.

Tommy und Shirley

Die Freundschaft mit Tommy ist vorerst auf Eis gelegt.

a)       Tommy kommt nicht,

b)       Tommy kommt und mag sein Futter, draußen serviert, nicht essen, und geht verdrossen wieder.

Shirley ist in der Nachbarschaft als Rabauke bekannt. Sie kommt von einem Bauernhof. Ihre Leute arbeiten. Die Tochter im Teenager-Alter kommt gegen 14.00 Uhr aus der Schule. Dann ruft sie und versorgt Shirley. Shirley ist von morgens an draußen, sie können sie drinnen nicht halten.  Im Winter ist sie auch immer draußen und liegt oft bei unseren Nachbarn unter dem Terrassendach auf den Stühlen. Sie hatte zu Anfang heftige Kämpfe. Deswegen haben wir bei Minou sehr aufgepasst, weil Minou friedlich und harmonisch und freundlichen Umgang gewöhnt war. Bei Tippy passen wir auch sehr auf. Shirley kommt jetzt täglich.

Mittwoch, 15.11.: Shirley kam zur Terrassentür. Shirley versteckt sich möglichst immer und ist dann plötzlich da. Tippy stand innen. Wie Tippy Shirley sah, legte sie die Ohren ganz an den Kopf, riss das Schnäuzchen auf und sang possierlich den Katzen-Kampfgesang. Dabei duckte sie sich eng an den Boden. Shirley hatte nur mit dem Kopf-Oberteil reingeguckt. Jetzt richtete sie sich auf, wurde immer länger, und sah erstaunt hinein. Dann sprang sie außen auf die Fensterbank. Als Tippy das merkte, sprang sie auf das 2-er-Sofa und sah über die Lehne. Als sie Shirley sah, blieb sie lieber unten. Dann sprang sie doch hinauf und sah sich Shirley an. Danach ging Shirley.

Donnerstag, 16.11.: Ich war mit Tippy im Garten (dazu gleich). Als ich Shirley kommen sah, griff ich mir Tippy und ging schnell mit ihr hinein. Tippy setzte sich vor die Terrassentür, Shirley kam plötzlich aus der Ecke. Tippy legte wieder die Ohren an, stimmte das Kampfgeheul an, legte die Vorderpfötchen an die Scheibe und trommelte dagegen. Shirley schien sich zu wundern, richtete sich auf die Hinterpfoten und haute einmal gegen die Scheibe. Dann sprang sie auf die Fensterbank – Tippy auch. Oben sang Tippy wieder und trommelte gegen die Scheibe. Shirley strich draußen am Fenster entlang, wobei sie ihre Backe am Glas rieb. Sie richtete sich wieder am Fenster auf, wobei sie einmal leicht gegen die Scheibe schlug. Dann das gleiche noch einmal unten. Dann ging Shirley.

So ist der Stand bis heute geblieben, wobei wir die Besuche ja nicht immer mitbekommen. Heute strich Shirley am Fenster entlang, wobei sie dezent kaute. Shirley wirkt bei diesen Aktionen friedlich. Irgendwann müssen wir sie ja mal näher zusammen lassen. Vielleicht die Tür mal einen Spalt offenlassen? Wir sind unsicher. Tippy im Garten lassen und sehen was passiert ist uns zu riskant. Tippy auf dem Arm halten, wenn Shirley kommt, bietet sich an?

Tippy lässt sich jedenfalls nicht die Butter vom Whiskas nehmen.

Hinaus

In der letzten Woche war es schön warm, und Tippy ging gern auf die Stufe vor der Terrassentür. Dort ist es jetzt schön, weil unser Wein an der Rückwand das Laub verliert, das geht so: erst das Laub, dann die Stiele. Mit den Stielen konnte Tippy wunderbar spielen.

Donnerstag war es so schön warm, und Tippy spielte. Mein Mann war zur Volkshochschule. Ich wollte die Zeit nutzen und sammelte um die Terrasse herum Blätter ein. Tippy wollte bei mir sein, zack war sie da. Sie sah sich den Garten an, und ich blieb vorsichtshalber bei Fuß. Tippy genoss es sehr. Erst ging sie vorsichtig, dann merkte sie, dass sie auf Erde und Pflanzen auch rennen und springen kann, ganz systematisch wie sie alles macht übte sie dieses. Wir waren sehr zufrieden. Nach 2 Stunden erschien Shirley, und ich nahm Tippy hinein, s. oben. Ich dachte, 2 Stunden wären genug für die Hinterpfötchen, aber Tippy wollte gern wieder hinaus. Also öffnete ich wieder. Da sprang das Katzenkind sehr fröhlich wieder hinaus. Tippy hat viel draußen entdeckt, lange am Tommy-Überstieg gerochen, unter der Aukube festgestellt, wer alles vorbeigekommen ist, und vermutlich auch ein Mauseloch gefunden. Nach 3 Stunden war es ihr dann genug. Seitdem geht sie täglich hinaus, wenn das Wetter es zulässt.

28. November 06

nun weiter bei unserem munteren Geschehen:

Tommy

Er ist in der letzten Woche nur 2mal gekommen. Er hat etwas gegessen. Nach dem 1. Mal spielte Tippy im Garten. Tommy sprang über den Zaun und ging auf seiner Seite immer auf und ab, als wollte er sagen: nicht etwa dass sie sich hier noch dicke macht. Heute war er wieder da und ging gleich wieder. Verglichen mit Tippy kommt Tommy uns wie ein großer Teddybär vor.

Shirley

Am Dienstag, 21.11. war Tippy im Garten. Plötzlich war Shirley da. Die beiden gingen im Garten – auf und ab, nach vorne und hinten, zurück – meist im Abstand von 2 – 3 Metern, manchmal auch näher. Wenn sie unter 1 Meter kamen, sang Tippy. Shirley wirkte friedlich. Dann ging sie. Tippy spielte im Garten. Sie war am hinteren Zaun und sah in den blauen Himmel und nach den Vögeln und fallenden Blättern. „Tippy, Shirley kommt“. Shirley sprang von ihrem Garten über den Zaun auf den Weg und kam an unseren Zaun und schnupperte an Tippy. Als Tippy sie dann entdeckte, sang sie und haute gegen den Zaun (rundrum Maschendraht, unten noch Kaninchendraht, da kann nichts passieren). Shirley haute auch gegen den Draht. Danach ging Tippy hinein. Dann passierte tagelang nichts.

Gestern 27.11. war Tippy im Garten. Plötzlich sang sie: Shirley war auf unserer Außen-Kellertreppe. Die beiden liefen im Garten und kamen zeitweise bis unter 1 Meter zusammen. Wir wissen ja nun, dass Shirley Tippy nichts tut. Schließlich wurden wir hungrig und sammelten unsere Tippy ein. Heute war Tippy im Garten. Plötzlich machte sie ein Pückelchen und sträubte das Schwänzchen. Shirley kam über den Zaun. Sie bewegten sich wieder im Garten hin und her – vor und zurück. Hin und wieder machte Tippy einen Sprung auf Shirley zu; einmal tat Shirley das auch. Sie versuchte auch mehrmals, bei uns ins Wohnzimmer zu kommen. Wir denken jetzt, dass es Tippy nicht passt, dass Shirley immer von so nahe aus bei uns reinguckt. Shirley ist friedlich, aber Tippy will sie nicht. So lange Tippy klein ist, kommt es wohl noch nicht zu Kämpfen.

Danach blieb Tippy noch draußen. Sie war in der Sonne unter unserer Azalee und war beschäftigt. Dann sahen wir, dass sie eifrig grub. Vorderpfötchen und Köpfchen waren immer in Abständen in der Erde, dann kaute sie. Die Vorderpfötchen waren bis zu den Ellbogen in dem Loch.  Wir sahen nach und sahen einen Gang, wohl ein Mauseloch. Ich hatte die Vorstellung, sie hat ein Mausenest ausgegraben, aber zu dieser Jahreszeit? Schließlich holten wir Katzenteller, Gäbelchen und Futterdose und klapperten etwas damit. Damit war das Thema Mauseloch für heute beendet. Morgen geht es weiter!

Tippy geht jetzt täglich in den Garten und amüsiert sich dort gut.

Wissen Sie, dass wir Tippy morgen schon 6 Wochen haben???

Sie hat sich nicht nur gut eingewöhnt, sie weiß wie bei uns alles läuft, und sie hat stramm zu tun. Wenn ich morgens runterkomme, kommt sie mir auf der Treppe entgegen. Dann Begrüßung. Dann bekommt Tippy Frühstück, und ich mache mir Kaffee. Dann ziehe ich die Rolläden im Wohnzimmer hoch, damit Tippy rausgucken kann: erst Terrassentür, dann Fenster; in dieser Reihenfolge inspiziert Tippy ihr Revier. Wir dachten immer, sie weckt nicht. Aber neulich hatte ich verschlafen; gegen 8 Uhr neben meinem Bett ein Zirpen; ich machte Licht, da sprang sie auf mein Bett.

Dann in den Betten spielen, dann auf die Schlafzimmer-Fensterbank springen, dort in der Krone der Felsenbirne die Vögel beobachten (das kann sie seit Sonntag), dann den ganzen Morgen aufpassen, was wir alles machen, möglichst mitmachen, immer mitgehen und mitspielen. Sie bewegt sich viel auf der Treppe: dort kann sie Vorder- und Hinterpfoten gleichzeitig bewegen und auch alle Pfoten nacheinander. Am Spätvormittag hinaus. Dann bekommt sie ihr Mittagessen, dann schläft sie etwas. Gegen Abend wird sie wieder aktiver und spielt.

07. Dezember 06

bei uns geht alles seinen gewohnten Gang.

Tommy

kommt wieder, aber nicht jeden Tag, und lässt sich draußen füttern. Er ist noch beleidigt. Es ist in der letzten Woche mehrfach zu Kämpfen zwischen Tommy und Shirley gekommen. Einmal waren wir im Wohnzimmer und liefen hin, um sie auseinander zutreiben. Tippy lief mit. Wir sahen nur Haare von Shirley,  aber unsere Nachbarin sagte, es hätte Tommy auch erwischt.

Shirley

kommt regelmäßig, entweder ans Fenster, morgens ab 7 Uhr, und in den Garten, wenn Tippy draußen ist. So wonnig Tippy ist, aber gegenüber Shirley benimmt sie sich wie ein Giftzwerg. Wenn sie ihr zu nahe kommt, setzt sie sich zu uns, und lehnt sich gegen ein Bein (ätsch, mein großer Bruder ist da.) Vor einigen Tagen sah Tippy, als Shirley da war, nur Luft. Seitdem ist Shirley nach Wanderungen durch den Garten immer bedröppelt abgezogen. Schade.

Garten

Tippy geht regelmäßig in den Garten, oft so 2 Stunden, manchmal mehr. Sie stöbert herum. Manchmal greift sie in die Luft und kaut dann, hat wohl ein spätes Insekt gefunden. Hinten liegt Laub, kommt noch was nach. Mir fiel auf, dass es immer einige laubfreie Stellen gibt (ca. 20 cm Durchmesser), die wie geharkt aussehen. Das macht Tippy, wohl, um sich noch einige Insekten zu verschaffen, um die karge Kost zu Hause etwas aufzubessern. 

Das Mauseloch wird täglich bearbeitet. Gestern raste Tippy plötzlich vom Mauseloch zum gegenüberliegenden Zaun. Man sah nichts. Aber es ist abzusehen, dass Tippy bald Beute hat.

Heute regnete es. Daher konnte Tippy erst nachmittags raus. Da es so ungemütlich war, war sie bald wieder drinnen. Sie ging auf ihre Fensterbank, nahm einen Stiel vom Weinlaub ins Mäulchen, ging damit auf die Rückenlehne Sofa, dann mit dem Stiel per Salto hinunter und kam, wie immer bei dieser Übung, liegend auf dem Sitz an. (Vom Sitz auf den Boden macht sie das zum Glück nicht!) Dann mit dem Stiel gespielt, bis er in einer Ritze verschwunden war, dann das Gleiche mit dem nächsten. Wie alle unten waren, habe ich sie wieder auf die Fensterbank gelegt, und so weiter… Danach haben wir mit einem Bändchen gespielt.

Bevor das gehbehinderte Kätzchen zu uns kam, haben wir 2 Kissen gekauft und auf den Boden gelegt, damit es gemütliche Plätze hat. Darauf hat Tippy noch nicht gelegen. Ihr Lieblingslied ist: „O Täler weit o Höhen“ --- besonders was die Höhen angeht. Im Wohnzimmer liegt sie auf der obersten Etage des Kratzebaums, das ist der normale Platz. Manchmal springt sie immer rauf und runter. Das kann sie gut: von der Rücken- und der Seitenlehne Sofa und vom daneben stehenden Hocker aus. Sie kann normal oben landen. Aber manchmal springt sie so, dass die Vorderpfötchen sich auf der gegenüberliegenden Seite festhalten, und die hintere Hälfte auf dem Bauch landet. Das passt uns nicht, das kann ihr ja nicht gut tun. Können Sie uns einen Rat geben, was wir machen können? - Sie saust auf den Polstermöbeln herum, über Seiten- und Rückenlehnen und zurück. Das kann sie jetzt auch im Dachgeschoß. Normal ist sie bei uns. Wenn es mit uns langweilig wird, legt sie sich hin und schläft etwas. Sobald sich unsere Tätigkeit wieder interessant anhört, ist sie da.

Zum Essen müssen wir Tippy NIEMALS rufen. Darüber gelegentlich.

Neues von Tippy Ende Februar 2007


inzwischen hat Tippy gelernt: wir haben immer mit ihr gespielt, aber jetzt piept sie: „komm, spiel mit mir“. Dann  rollen wir das Tongranulat oder die schöne Klötermaus oder ziehen ein Bändchen hinter uns her.

Garten

Tippy möchte morgens immer hinaus. Wir öffnen bei jedem Wetter die Tür. Sie kann ganz gut entscheiden, ob sie hinaus kann oder ab es zu nass ist. Bei Regen bleibt sie drinnen. Wenn es etwas diesig ist, lässt sie sich nach Rückkehr bereitwillig trockenrubbeln.

Schnee

Wir waren gespannt, was Tippy zum Schnee sagen würde. Minou rannte begeistert wurden den hohen Schnee und freute sich jedes Jahr über den Schnee.

Es schneite neulich wieder sehr wenige, schöne große Flocken. Tippy saß draußen auf der Terrasse. Sie griff sich immer eine Flocke. Dann drehte sie ihr Pfötchen um und betrachtete es. Da war nichts. Dann die nächste. Mein Mann: „Jugend forscht“. Das war nichts für Tippy.

Am nächsten Tag war alles weiß, die Temperatur aber über 0 Grad. Tippy war nicht bereit, hinauszugehen. Die Stufe vor der Terrasse war nur nass. Ich formte einen Schneeball und kullerte ihn auf der Stufe. Tippy kann angerannt und griff nach dem Schneeball. Sie erschrak sehr und sprang zurück. Dann sprang sie etwa 1 Meter vor der Tür hin und her. Sie war nicht bereit, noch mal hinauszugehen. Am nächsten Morgen war sie erleichtert, als alles wieder „normal“ war, und ging wieder hinaus.

Jetzt ist sie immer lange draußen, am 15.2., Altweiber bei dem schönen Wetter etwa 5 Stunden.

Tommy

Am 15.2. war Tippy draußen. Tommy kam und setzte sich in unsere Wohnzimmertür. Tippy kam, sie wollte hinein. Ich machte die Tür weit auf, so dass Tippy an Tommy vorbeikonnte. Ich stand in der Tür. Tommy war schneller: er haute mal kurz mit den Vorderpfoten nach Tippy. Sie schrie auf und rannte hinein. Tommy rannte hinaus. Ich rannte hinter Tippy her. Sie saß in der Küchentür und ließ sich ihr Essen schmecken. Dann lief sie wieder hinaus. Tommy saß auf der Terrasse. Es sah aus, als wollte Tippy zu ihm rennen, sie blieb aber vorher stehen. Tommy machte mit erstaunlicher Eile, dass er über den Zaun kam.

Am nächsten Tag wollte ich Tippy gerade hinauslassen, sie saß innen vor der Terrassentür,  da saß Tommy außen vor der Terrassentür. Tippy legte die Ohren nach hinten und schrie. Tommy entfloh und ging etwa 1 – 1,5 m vor der Tür hin und her. Schließlich stieg er mühsam über den Zaun. Danach ließ ich Tippy hinaus. Sie ging sofort an den Zaun zu unseren Nachbarn und sah nach, wo Tommy steckte: er lief hinter dem Zaun hin und her. Ein schöner Erfolg für Tippy!

Seitdem war Tommy 2mal da und sieht zu, dass er unbemerkt an ihr vorbeikommt. Aber sie bekommt alles mit, was bei uns vorgeht. Sie toleriert ihn, aber sie scheint nicht mehr zu trauern, weil er nichts von ihr wissen will.

…roll…

Am 12.2. zwitscherte und piepte Tippy immerzu mit uns und tollte sich auf dem Boden. Schließlich begriffen wir: das wird die 1. Rolligkeit sein. Wir bekamen Verwandtenbesuch. Meine Schwägerin freute sich sehr, sprach mit Tippy und streichelte sie. Diesen Tag ging das weiter, am nächsten flaute es mittags ab. War das alles? Bisher ja. Wir warten erstmal ab. Bei Minou war das für alle 3 wesentlich härter.

Besuch

Tippy hat nun gelernt: „Dein Kratzebaum gehört dir, nimm darauf Platz und bleib dort“. Dies zur Freude unserer Besucher. Von dort hat sie die Übersicht.

Tippy ist immer so artig. Wenn wir etwas nicht wollen, tut sie es nicht. Z.B.: an die Haustür rennen (und womöglich hinausrennen). Wenn wir kommen, wartet sie auf der „Begrüßungsmatte“ und begrüßt uns dort. Sie geht auch nie an unser Essen, obgleich sie gern auf den Wohnzimmertisch steigt.

Wenn ich mich mittags etwas hinlege, kommt sie fast immer dazu. Die ersten Male fragte sie: „kann ich kommen?“ und kam dann auf mein Kopfkissen. Danach wusste sie, sie darf, und legt sich jetzt immer mit auf das Kopfkissen. Nachts schläft sie am Fußende. Tippy geht gern ins Bett. Nicht etwa, weil sie müde ist, sondern sie spielt so gern „Zehenzwicken“. Das machen wir jeden Abend. Beide beweisen wir dabei unsere Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Tippy schnurrt immer noch selten. Wir haben aber den Eindruck, dass sie fröhlich und vergnügt ist. Auf meinem Kopfkissen schnurrt sie immer. Sonst hat sie gelernt, uns sehr deutlich zu sagen was sie möchte. Das tun wir auch so gut wie immer.

Die Kastration


Am 19.3. fand programmgemäß dies Ereignis statt. Am 18. abends kurz vor 18 Uhr bekam Tippy das letzte Mal vorher Futter. Dies war um 18 Uhr aufgegessen. Am 19. machte ich unseren Kaffee und streichelte Tippy und sprach mit ihr. Frühstück aßen wir auch nicht, damit Tippy nicht zusehen musste. Ich kam ins Wohnzimmer und sah, wie Tippy vor dem Katzengras saß und mit vollen Backen kaute. Wenn es schon nichts zu essen gab, bediente sie sich an der Salatbar! (Wir haben es dem Tierarzt gesagt, er fand es aber nicht schlimm.)

Tippy ließ sich willig in die Box packen, und wir fuhren zur Tierklinik. Sie ließ sich dort auch bereitwillig untersuchen, sogar das Fiebermessen war problemlos; da haben wir früher anderes erlebt, das kann ich Ihnen sagen. Dann wurde Tippy wieder in die Box gepackt und weggetragen. Wir erhielten noch Verhaltensregeln für nach der Operation.

Wir konnten um 14 Uhr anrufen und nachfragen, wann wir sie wiederholen können. Um 13.30 Uhr riefen wir an. Die Operation war gut verlaufen. Wir konnten in einer halben Stunde losfahren. Wir wollten gern bei ihr sein, wenn sie aufwachte. In der Tierklinik mussten wir warten, bis der Arzt frei war, das war gegen 15 Uhr. Wir konnten sie mitnehmen, den Tag aber nichts mehr zu essen geben. Tippy saß ganz hinten in der Box. Sobald wir zu dritt im Auto saßen, rückte Tippy in der Box ganz nach vorn, so dass sie uns gut sehen konnte.

Zu Hause war Tippy zack aus der Box. Sie schwankte noch etwas beim Laufen. Wir gingen ins Wohnzimmer und machten die Tür zu, damit Tippy nicht die Treppe hinunter fiel. Nach den Ereignissen des Vormittags schliefen wir dann alle 3 im Wohnzimmer. Der Rest des Tages verlief normal, Tippy verlangte auch nichts zu essen, was für uns eine Erleichterung war. Sie sprang aber auf die Polstermöbel und auf ihren Kletterbaum, genau wie sie es nicht sollte. Als ich ins Bett ging, war Tippy etwas zögerlich, kam dann aber doch auf mein Fußende und schlief dort. Natürlich fragten wir uns, ob die Beziehung gelitten hatte und wieder aufgebaut werden musste.

Am 20.3. wachte ich um 4.30 Uhr auf. Ich dachte, Tippy’s Fastenzeit wäre ja jetzt vorbei, nun sollte sie nicht mehr hungern. Ich stand oben vor der Treppe. Tippy kam zu mir. Sie wollte ihr Köpfchen an meinem Bein reiben, dann fiel ihr aber der Montag ein, und sie ließ es lieber bleiben. Als sie aber hörte und roch, dass eine Dose geöffnet wurde, schmuste sie mir doch um die Beine, wie immer.

Natürlich wollte sie gern hinaus, aber wir verstanden es überhaupt nicht. Wir spielten viel mit ihr im Wohnzimmer. Tippy war aber nie missmutig und eingeschnappt. Nach 5 Tagen saß sie nicht mehr so viel vor der Terrassentür. Gut, dass oft schlechtes Wetter war. Da Tippy die Zeit doch oft lang wurde, mahnte sie wieder, wie zu Anfang bei uns, pünktlich ihr Essen an: Mittagessen um 11.30, Abendessen um 17.00 bis 17.30 Uhr, wie im Krankenhaus.

Neben Tippy’s Nähten bildete sich eine Verdickung. Deswegen riefen wir nach 1 Woche in der Tierklinik an und fuhren hin, wobei Tippy natürlich nicht in die Box wollte. Es wurde festgestellt, dass es sich um Fett handelte, was sich wegen der Fäden angesammelt hatte. Es würde in 3-4 Wochen zurückgehen; falls nicht, sollen wir wiederkommen.

Tippys leuchtend türkisgrüne Ohren verloren langsam die leuchtende Farbe, ein bisschen davon sammelte sich auf unseren Socken.
Und Donnerstag war der große Tag: um 7.45 Uhr ging die Tür zum Garten auf, Tippy rannte sofort auf die Schwelle, hielt Umschau, und nahm ihr Revier wieder ein. Nach 1 Stunde kam sie wieder hinein und ging dann wieder. Also Angst, dass die Tür nicht wieder aufging, hatte sie wohl nicht; das hatte ich befürchtet. Es war ein schöner Tag, an dem ich stundenlang mir ihr im Garten war. Da ich in den 10 Tagen ja auch nicht hinaus konnte, gab es genug zu tun. Als wir gegen 14 Uhr aßen, lag Tippy neben mir auf dem Rücken, eine Seite an die Polster gelehnt, schlief sie ein; dann sackte auch das Köpfchen ans Polster. Ich trug sie ins Bett. Nachmittags war sie wieder fit. Nun ist alles wieder normal, und wir besichtigen regelmäßig Tippy’s Narbe mit den Fäden.

Mitte Mai 2007


Mitte Mai ist Tippy 1 Jahr alt geworden. Sie ist eine wunderschöne und fröhliche Katze. Alle, die zu uns kommen, bewundern ihre großen und wunderschönen Augen. Und ihr Hälschen, wenn es was zu staunen gibt: der Hals wird immer länger, das tut er oft.

Schnurren

Seit etwa 4 Wochen schnurrt Tippy, so wie man es von anderen Katzen kennt. Sie schnurrt, wenn man sie streichelt, und wenn man ihr etwas zu essen gibt und sonst…. Es ist leise, aber eindeutig. Wir haben uns anfangs gefragt, haben wir es nicht gehört, weil es so leise ist? Aber eindeutig. Sie schien sich ja bei uns wohl zu fühlen. Das tut sie wohl auch. Sie ist immer fröhlich und gut gelaunt. Nun sind wir beruhigt.

Über das Essen

Dies ist, wie Sie wissen, gaaanz wichtig. Anfangs hat Tippy immer so viel gegessen, wie da war, und wie nur hineinging. Der Teller war immer leer. Bis zur nächsten Mahlzeit wurde der Teller immer wieder abgeleckt, und noch mal und noch mal, dann war er blitzblank. Einmal ist der leere Teller aus Versehen abgeräumt worden, aber dies verzweifelte Klagen hätten Sie hören sollen – das ging zu Herzen, und das passierte nicht wieder. Wir dosieren das Futter ja nicht aus Geiz oder Böswilligkeit, sondern damit sie nicht zu dick wird wegen der Hinterpfötchen.

In der 1. Woche bei uns hat Tippy sich angewöhnt, wenn wir frühstücken, sich neben mich zusetzen und ihr Köpfchen an meinem Arm zu reiben und mich dabei anzusehen. Das Ergebnis können Sie sich vorstellen, aber Minou hat mehr als doppelt soviel bekommen. Aber: wenn bei uns was klappt, dann dies. Tippy kann ganz hinten im Garten sein, aber wenn unser Frühstück beginnt, ist sie zur Stelle. Es wird immer mit großer Freude gegessen.

Sie merkte bald, dass nie jemand anders als sie an ihren Teller ging. Dann teilte sie sich das Futter ein. Morgens eine tüchtige Portion, dann hinaus, nach dem Reinkommen schnell den Rest. Damit sind wir monatelang gut zurechtgekommen. 

Aber nach der Kastration ist der kleine Hunger ein riesengroßer. Gut, dass Sie uns vorgewarnt hatten. Tippy bekommt ihr Frühstück normalerweise um 7 Uhr. Wenn schlechtes Wetter ist: könnte sie … schon um 9 Uhr zu Mittag essen, und so weiter. Draußen ist es so schön, dass Tippy den bohrenden Hunger vergisst, so dass wir die normalen Krankenhauszeiten für die Mahlzeiten einhalten können. Dabei ist Tippys Bäuchlein nicht zu mager, sondern rundlich.

Sie ist nicht wählerisch, sondern nimmt was aus dem Döschen kommt. Mit einer Ausnahme: in der 2. Woche bei uns bekam sie „Schmusy Sardine“. Dies war ungenießbar. Wir konnten es nicht fassen, da doch alle Katzen wild auf Sardinen sind. Tippy ließ das Futter unberührt. Nach 2 Stunden gaben wir ihr etwas anderes. „Schmusy Sardine“ wurde für den Rest des Tages stehen gelassen. Das gab es auch  nicht wieder.

Die Nachbarschaft

Unsere Nachbarn merkten, dass der neue Hund, wenn sie nicht dabei waren, die Katzen jagten. Daher wurde er zurückgebracht. Seitdem ist Tommy recht fröhlich. Ich fürchtete schon, dass er dies auch bei Tippy erhoffte, aber es geht recht gut. Sie essen zusammen auf der Terrasse. Oft mag er das Futter nicht. Dann kassieren wir es schnell, hüllen es in einen Frühstücksbeutel und geben es Tippy zur nächsten Mahlzeit. Dann steigt Tommy über den Zaun oder spielt bei uns. Tippy beobachtet ihn dabei. Sie rückt näher und näher. Wenn sie ihm auf den Pelz rückt, knurrt er. Oder wir rufen „NEIN“.

Die kleine Schwarze war neulich wieder auf dem Dungweg. Tippy saß nahe am Zaun. Die niedlichen Kätzchen sagten einander durch Knurren, was sie von einander hielten.

Vor einigen Tagen turnte morgens ein Eichhörnchen über unsere Eberesche, dann auf die Felsenbirne, zurück, dann auf die Zierkirsche, daran hinab zum Boden, dann über den Zaun auf den Dungweg, immer mit ängstlichem Keckern. Tippy immer fasziniert auf dem Boden hinterher.

Zu unserem Erstaunen sahen wir ein junges Kaninchen – erst im Garten gegenüber, dann auch bei uns auf der Terrasse, später im Garten. Es springt über den Kaninchendraht durch den Maschendraht. Wir wissen nicht, ob Tippy es kennt. Irgendwann wird es zu groß dafür.

Ooooh
Am Samstag den 19.5. legte ich mich mittags etwas hin. Tippy kam dazu und legte sich neben mich auf mein Kopfkissen. Sie legte sich auf den Rücken und streckte sich aus. Da sah ich auf ihrem Unterbauch neben dem linken Hinterpfötchen einen Knubbel, etwa so groß wie mein äußeres Daumenglied, aber rund und mit Fell bedeckt. Ich war entsetzt und überlegte … Tippy begann das Ding zu putzen. Dann wurde eine braun-graue Oberfläche sichtbar, Nacktschnecke. Ich nahm ein Tempo-Taschentuch. Als sie meine Aufmerksamkeit bemerkte, rückte Tippy ab auf den Boden. Dann auf das Bett meines Mannes,  weiter geputzt. Zutage kam eine Nacktschnecke, rund und in der Größe etwa wie ein Himbeerbonbon. Diesmal war ich schneller. Schnell hinaus damit. Nach der Pause bezog ich die Betten, dies war mir zuviel Natur. Wie gut, dass es nichts Schlimmes war.